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Matthias Krampe

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Fächer: Orgel und Tonsatz
Standort: JSBM Classic Gasometer, 1110 Wien

Matthias Krampe

Musikalischer Werdegang

geb. 1966, Kirchenmusikstudium mit A-Diplom in Frankfurt/Main (E.Krapp, Orgel), zusätzlich Studien in Klavierkammermusik und Liedbegleitung (R.Hoffmann, Ch.Spencer) sowie Neuer Musik (B.Kontarsky). Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Konzertdiplome für Orgel bei Michael Radulescu und Cembalo bei Gordon Murray mit Auszeichnung an der Musikuniversität Wien. Preisträger beim Int. Paul-Hofhaimer-Wettbewerb für alte Musik in Innsbruck, Würdigungspreis des österreichischen Kunstministeriums 1997.

Seit 1993 Landeskantor und Orgelsachverständiger der Evangelischen Kirche in Österreich. Konzerttätigkeit als Organist, Dirigent und Kammermusiker. Konzertreisen in zahlreiche Länder Europas, Tätigkeit als Juror, Rundfunkproduktionen für den ORF, diverse CD-Produktionen, darunter eine Gesamteinspielung der Werke J.K.Kerlls an der historischen Orgel von 1689 in St.Veit/Vogau.

Schwerpunkte/Besonderheiten

Fragen historisch informierter Aufführungspraxis, Generalbasspraxis

„Coaching“ für Gottesdienstbegleitung

Weitere Informationen zur Person

Seit 2005 Durchführung der Konzertreihe „Musik am 12ten mit mehreren Uraufführungen (u.a. Kirchenoper „Unsichtbare Mächte – A Phantom Feast for Dietrich Bonhoeffer“ von Thomas Desi beim Carinthischen Sommer, Ossiach; P.D.Peretti „Sprachfenster“ als Interpolationen zu Händels ‚Messiah‘ 2014) und intensiver Pflege von frühbarocker Musik in historischer Spielpraxis und oratorischer Literatur des ausgehenden 18.Jh. mit zahlreichen Wiedererstaufführungen.

Lektorat für Liturgie und Musik an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

Aktuelle Projekte

  • zuletzt: Hanns Eisler „Die Maßnahme“ (erstmals in einer Kirche aufgeführt)
  • aktuell UA von Horst Ebenhöh: Psalmkantate op.119 im Oktober 15
  • Gesamteinspielung der Werke Andreas Rauchs (1592 – 1656, Evangelischer Kirchenmusiker in Wien und Sopron)

 

„Musizieren bedeutet für mich ein miteinander Kommunizieren (spielend und hörend),
das die Grenzen menschlich-allzumenschlicher Beengungen immer wieder zu sprengen vermag.“