POP Akademie im Gasometer
VIOLINISSIMO mit dem JSBM Jugendorchester in Kiel




...und ein Bericht von den SchülerInnen (.pdf 1,91 MB)



Von 8. – 11. März ging das JSBM Jugendorchester auf Tournee nach Kiel und folgte damit einer Gegeneinladung der Jungen Camerata Academica Sant Llorenz (JCA)
und dem Jugendorchester des Ernst Barlach Gymnasiums Kiel (JOK).
Die JCA unter der Leitung von Isabel Morey und Neil Fellows war bereits im November 2010 zu Gast bei der JSBM konzertierte damals mit den drei Orchestern der JSBM.
Das länderübergreifende Projekt 2012 war sehr spannend, weil die insgesamt 140 Kinder und Jugendlichen zwischen 5 und 20 Jahren gemeinsam musizierten, obwohl die beteiligten Formationen unterschiedlich strukturiert sind und natürlich verschiedene Niveaus zusammentrafen.
Die beiden Jugendorchester verstehen sich als Kammerorchester, die JCA ist ein Pool an über 80 Kinder, die nach der Suzuki-Methode Violine lernen.
Freunde der JCA, d.h. Kinder, die an der JSBM und der Johannes Brahms Musikschule Mürzzuschlag nach der Suzuki-Methode unterrichtet werden, ergänzten den klingenden Schmelztiegel in Kiel.
Das JSBM-Tourneeteam stellte sich aus den Streicherlehrern Wolfgang Ender (Dirigent und Arrangeur), Elke Traxler, Katharina Sebestyen und Monika Witzany (Organisation) zusammen.
Das JSBM Jugendorchester hatte Musik von J. Haydn, E. Grieg, J. S. Bach, J. Sibelius, J. Strauss, E. John und a. Kigyosi im Gepäck.
Clara Lindenbaum (Klasse: Grün) begeisterte das norddeutsche Publikum mit Paganinis Variationen auf einer Saite.
Während der Proben, einem Schülerkonzert und dem Konzert unter dem Motto VIOLINISSIMO in der berühmten Petruskirche im norddeutschen Jugendstil schmolzen die Ensembles tatsächlich zu einer musikalischen Einheit zusammen und brillierten als Höhepunkt beim Abschlusskonzert in der Nikloaikirche der Kantorei Plön.
"Es ist so viel leichter zu musizieren, wenn wir uns als Team fühlen." bemerkte freudestrahlend eine junge Musikerin nach dem letzten Konzert.
Und tatsächlich hatte sich die Leistung des Orchesters innerhalb weniger Tage enorm gesteigert.
Es entstanden Freundschaften, nicht zuletzt durch die Freundlichkeit der Gastfamilien. Ein dichtes Freizeitprogramm mit gemeinsamen Ausflügen auf und an der Ostsee in Kiel und der Stadtbesichtigung der mittelalterlichen Altstadt Lübeck, die übrigens ein UNESCO Welterbe ist, sorgte für intensive Eindrücke.
Für Isabel Morey sind gutes Essen und Bewegung ein wichtiger Ausgleich zum Instrumentalspiel. So wurde uns Österreichern hervorragendes Essen angeboten, auch wenn so mancher ein Wiener Schnitzel mehr goutierte als Krabbensuppe und Wildlachsfilet aus der Ostsee.
Nach dieser gelungenen Reise sind weitere Austauschprojekte Wien-Kiel-Mürzzuschlag geplant. Im August 2012 sind Isabel Morey und Neil Fellows als Gastdozenten beim
7. Internationalen Suzuki Festival Mürzzuschlag.
M.W.
Lebendig und spannend:
YM-Workshop "Alte Musik" mit Hans Maria Kneihs
Ein Wochenend-Workshop zum Thema Alte Musik bildete vom 10.-11. Dezember den Auftakt zum Jahresprogramm der "Young Masters" (YM). Junge MusikerInnen aus den Begabtenklassen der JSBM und der Universität f. Musik und darst. Kunst, Wien (MDW) versammelten sich in den Räumen der JSBM um gemeinsam mit Prof. Hans Maria Kneihs an Werken von Muffat, Telemann, Corelli und anderen zu arbeiten. Kneihs, Prof. für Blockflöte an der MDW und Spezialist für Alte Musik mit der besonderen Gabe sein umfangreiches Wissen auch pädagogisch weitergeben zu können, erarbeitete akribisch mit den Ensembles Grundlagen zur Aufführungspraxis und Interpretation Alter Musik.
Am Ende wurde das Gelernte im Mendelssohn-Saal der MDW präsentiert und so mancher staunte über das "barocke" Klangbild und die Sensibilität, die sich in der kurzen Zeit bei den jungen MusikerInnen entwickelt hatten.
J.B.

"Young Masters" produziert die erste CD
Präsentation und Konzert am 15. November in der JSBM
Nach erfolgreichen Tourneen nach Japan und China 2009 und 2010 konnte die erste Generation der "Young Masters" eine eigene CD produzieren. Möglich wurde das durch Prof. Dr. Werner Clement, der aus Anlass seines 70.Geburtstags den jungen KünstlerInnen diese einzigartige Möglichkeit eröffnete.
Am 15.November war es dann soweit: in einem feierlichen Konzert, zu dem alle Unterstützer dieses Projektes geladen waren, wurde der erste Tonträger des "Young Masters" Programms aus der Taufe gehoben. Junge MusikerInnen, die auch auf der CD zu hören sind gaben eine Kostprobe ihres Könnens.
Prof. Barbara Gisler, Koordinatorin der Begabtenarbeit an der Universität f. Musik und darstellende Kunst in Wien (MDW) und Dr.Hanns Stekel, Direktor der JSBM verwiesen in ihren Ansprachen auf die Wichtigkeit solcher Projekte für die Entwicklung junger MusiukerInnen und bedankten sich bei Prof.Dr.Clement für seinen Einsatz und die große Unterstützung.
Die CD "Young Masters" ist im Sekretariat der JSBM gegen eine Spende von 10 Euro zu erwerben.
"We shall all be free.."
Die JSBM beim 22. Evangelischen Friedenstag




Der "Friedenstag" ist alljährlich ein Highlight für evangelische SchülerInnen und LehrerInnen. Am 7.Dezember versammelten sich hunderte Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren in der Evangelischen Kirche in der Lindengasse unter dem Motto "We hall all be free…" Die Rockband der JSBM unter der Leitung von Moritz Pedarnig hatte die Aufgabe übernommen die TeilnehmerInnen einzustimmen und im abschließenden Gottesdienst musikalisch zu begleiten. Raymond Walker, Drummer und Lehrer an der JSBM, hatte darüber hinaus auch einen Workshop übernommen, der unter dem Titel "Vielfalt statt Eintönigkeit" mit musikalischen Mitteln Einheit in der Vielfalt erlebbar machte.
J.B.
Besuch aus Australien 7.12.2011







"die konzertreihe" – eine Plattform, organisiert vom Verein der Freunde der Johann Sebastian Bach Musikschule, bei der sich PädagogInnen der Johann Sebastian Bach Musikschule von Ihrer Seite als Profimusiker präsentieren – erfreut sich beim Publikum immer größerer Beliebtheit. Das liegt an der Qualität der Darbietungen, an der einzigartigen Möglichkeit für die SchülerInnen, Ihre LehrerInnen einmal auf der Bühne bewundern zu können, und an der ungezwungenen Begegnung zwischen Eltern, Kollegen und Kulturinteressierten aus dem Bezirk.
Am 27. Oktober 2011 hat Maria Grün gezeigt, dass sie nicht nur eine ausgezeichnete Pädagogin an der JSBM ist (sie leitet die Begabten-Celloklasse und kann mit ihren SchülerInnen regelmäßig große Wettbewerbserfolge verbuchen), sondern auch eine Vollblutmusikerin mit enormer Bühnenpräsenz. Schon im ersten Konzertteil zog sie ihre ZuhörerInnen mit ihrer Interpretation der Sonate von César Franck in ihren Bann. Ihr enormes Klangspektrum auf dem Cello wurde von ihrem Klavierpartner Nikolas Wagner ausgezeichnet unterstützt, die Virtuosität des Klavierparts wurde von demselben voll zur Geltung gebracht.
Im zweiten Konzertteil komplettierte der Klarinettist Matthias Schorn (Soloklarinettist an der Wiener Staatsoper) das "Trio Marc Chagall", und die drei Instrumente verschmolzen im "Gassenhauer Trio" von Beethoven und im Trio von Johannes Brahms zu einer wunderbaren Einheit.
Das Publikum wurde an diesem Abend mit Kammermusik vom Feinsten verwöhnt - mögen noch viele derartiger Konzerte folgen!
MUSIK
FLOHMARKT
Am Dienstag, 18. Oktober von 16-19 Uhr hat sich der Verein der Freunde der Johann Sebastian Bach Musikschule in der evangelischen Schule am Karlsplatz auf ganz neue Art präsentiert. Es gab einen großen Musikflohmarkt, umrahmt von Musikbeiträgen der Ensembles der JSBM und mit Buffetverkauf... <mehr>
Lange Nacht der Museen im Bibelzentrum - DANKE!
Lieber Herr Dr. Stekel!
Ihre Musiker waren wieder großartig - anbei endlich die Photos (pdf. 1MB) <link> mit
herzlichstem DANK für die gute Zusammenarbeit!
Herzlich
Ihre
Jutta Henner
"Youth Music Tour" Masterclasses und Competition 2011
"Auf den Spuren von Wolfgang Amadeus Mozart"…
…lautete das Motto des österreichisch-chinesischen
Edukationsprojektes "Youth Music Tour", das die Initiatoren Hui
Hui Weng und Piotr Skweres in Zusammenarbeit mit der JSBM,
Wien vom 26.7. – 3.8.2011 in Österreich veranstaltet haben.
Stationen der Rundreise waren Wien, Bad Ischl, Salzburg
und München.
Ein ausführlicher Bericht von Katrin Honies zum Download (.pdf, 166KB):<link>
Fotos: (.pdf, 1MB) <link>
SchülerInnen der JSBM bestehen Aufnahmeprüfungen:
Shiori Inui, Viola, Klasse Georg Hamann, hat die Zulassungsprüfung für Viola Konzertfach an der Musikuniversität Wien bestanden.
Pablo Fernández Gomez, Klavier, Klasse Hans G. Kitzbichler, hat die Zulassungsprüfung für Klavier Konzertfach am Konservatorium Wien Privatuniversität bestanden.
Heng Yi Wang, Trompete, Klasse Roland Poms, hat die Zulassungsprüfung für Trompete Konzertfach (Prof. Pomberger) an der Musikuniversität Wien bestanden.
Sung Rok Lee , Kontrabass, Klasse James Rapport, Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien
ab Herbst 2011 Klasse Josef Niederhammer
Oscar Mendoza, Kontrabass, Klasse James Rapport, Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz
ab Herbst 2011 Klasse Timothy Dunin
Angelica Martinez, Kontrabass, Klasse James Rapport, Konservatorium Wien Privatuniversität
ab Sommersemester 2010-11 Klasse Botond Kostyak
Maximiliano Igor, Kontrabass, Klasse James Rapport, Konservatorium Wien Privatuniversität
ab Wintersemester 2010-11 Klasse Ernst Weissensteiner
Georg Ramisch, Klasse Sonja Korak, Vorbereitungslehrgang für Konzertfach Flöte, Universität f. Musik Wien bei Univ Prof Hansgeorg Schmeiser
Veronika Blachuta, Klasse Sonja Korak, Konzertfach Flöte, Universität Mozarteum Salzburg bei Univ Prof Michael Kofler
Markus Landgraf, Klasse Alfred Reiter, Konzertfach Saxophon Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien
Franz Kienzl, Klasse Alfred Reiter, Konzertfach Saxophon Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien
Magdalena Kasseroller, Klasse Eva-Maria Profunser, hat die Aufnahmeprüfung für Harfe Bakkalaureatstudium am Konservatorium der Stadt Wien - Privatuniversität, bestanden
Frühlingssingen in den Wohngemeinschaften der Diakonie, Erdberg
Bereits zur lieben Tradition geworden, sind die Frühlings- und Adventkonzerte der JSBM in den betreuten Wohngemeinschaften der Diakonie in Erdberg eine gut Gelegenheit, Auftritts-Erfahrung, Spaß am Musizieren und den schönen Gedanken der Weitergabe von Lebensfreude an Menschen, die nicht mehr so viel zu lachen haben, zu vereinen. Auch am 6. Mai 2011 hat das Vokalensemble (Leitung/Klasse Elisabeth Planyavsky-Vsedni) diesmal ergänzt von Bratschistinnen (Klasse Georg Hamann) wieder die Bewohner und Räume zum Schwingen gebracht. Wie immer wurden wir von Irmtrud Schandl rührend betreut und mit von den Bewohnern Selbstgebasteltem, einer netten Jause und einer Erinnerungs-Fotokollage bedankt.
<Fotos (.pdf)>
In den folgenden 3 PDF-Dokumenten finden Sie Berichte über die Arbeit unserer Tochterschule in Japan in den Krisengebieten:
Yamamura1.PDF
Yamamura2.PDF
Yamamura3.PDF
Treffpunkt Podium "Special"
mit Gästen der Sibelius – Akademie/Helsinki
Das Wochende 26./27. März stand ganz im Zeichen einer besonderen Veranstaltung und eines besonderen Besuches:
Die Konzertreihe "Treffpunkt Podium", die junge MusikerInnen der Begabtenklassen der JSBM und der Universität f. Musik (MDW) im Konzert zusammenführt, hatte diesmal Gäste aus Finnland eingeladen.
Jussi Siirala, Klavierprofessor und Koordinator der Jugendausbildung an der Sibelius-Akademie, Helsinki und seine Frau Merit Palas, Violinprofessorin waren der Einladung nach Wien gefolgt. Begleitet wurden sie von zwei besonders begabten Musikern aus der Jugendausbildung, Erkki Louko (Violine) und Johannes Piirto (Klavier).


Die Veranstaltung begann mit einem kleinen Symposium. Jussi Siirala erläuterte das finnische Ausbildungssystem, wobei er besonders die gute Organisation des finnischen Systems hervorhob. Prof. Wolfgang Aichinger und Prof. Barbara Gisler, KoordinatorInnen für die Begabtenausbildung an der Universität für Musik (MDW) berichteten von der bisherigen Entwicklung der Begabtenausbildung in Wien und hoben besonders die Bedeutung von Kooperationen hervor.



Musikalisch wurde der Abend von jungen MusikerInnen der Begabtenklassen der JSBM gestaltet: Violoncello Quartett 4 (M)ICH (Klasse Maria Grün), Klavierduo "Katz und Maus" (Klasse Mari Naka), Marlies Guschlbauer (Klasse Maria Grün) und Felix Hagn (Klasse Helmut Mezera).



Eine Konzertmatinee am Sonntagvormittag gab dann ausreichend Gelegenheit die Begabtenarbeit aller drei beteiligten Institute kennenzulernen.
Erkki Louko (Violine) und Johannes Piirto (Klavier) präsentierten sich mit Werken von Rautavaara, Ravel, Liszt und Paganini. Sie begeisterten das Publikum mit ausgefeilter Technik und besonders kraftvollem Spiel.
Anna Lindenbaum (Violine) und Dorothy Khadem-Missagh (Klavier), beide aus der Begabtenarbeit der MDW, musizierten mit großem stilistischen Einfühlungsvermögen, Witz und Scharm Mozart, Debussy, Wieniawski und Kreisler.
Der dritte Teil des Konzertes war der JSBM vorbehalten. Hier zeigte sich auch die gute und fruchtbringende Zusammenarbeit mit der MDW, Hong Lin Liu (Violine) und Irini Liu (Violoncello) unterstützten die jungen MusikerInnen der JSBM: Veronika Blachuta (Querflöte), Laurens Weihold (Violine), Clara Lindenbaum (Violoncello) und das Quartett 4 (M)ICH rundeten das gelungene Konzert gekonnt mit Werken von Prokofiev, Paganini, Doppler und Mercadante ab.
Das Publikum dankte es mit kräftigem Applaus.
J.B.
150 Jahre Evangelischer Waisenversorgungsverein
Ein herzliches Dankeschön!
Am Sonntag, 20.März beging der Evangelische Waisenversorgungsverein (EWV) sein 150jähriges Jubiläum. Festgottedienst und Festakt fanden in der Lutherischen Stadtkirche statt und gewährten einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte und das Wirken dieser wichtigen unterstützenden Institution.
Auch SchülerInnen der JSBM haben wiederholt Unterstützung erfahren und so die Möglichkeit bekommen ihr musikalisches Talent zu entfalten.
Ein herzliches Dankeschön dafür und die besten Wünsche für die weitere Tätigkeit!
Die JSBM hat wieder das traditionelle Adventkonzert am 17.12.2010 in den Wohngemeinschaften Erdbergstraße 222 gestaltet. Wir bedanken uns bei allen SchülerInnen und LehrerInnen fürs Mitmachen und Vorbereiten - es war sehr schön!
<Fotos> (pdf. 100KB)
Unsere ehemalige Schülerin, Rui Hashiba (Klasse Georg Hamann), hat das Probespiel für
Solobratsche (koordiniert und alternierend) im Kärnter Symphonieorchester
(Stadttheater Klagenfurt) gewonnen.

Suzuki an der JSBM
Am letzten Novemberwochenende war die Junge Camerata Academica Sant Llorenc aus Kiel unter der Leitung von Isabel Morey und Neil Fellows zu Gast an der JSBM.
Das Streichorchester, dessen Mitglieder zwischen 5 und 13 Jahren jung sind und alle nach der Suzuki – Methode lernen, konzertierte zusammen mit österreichischen Suzuki-Schülern aus Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Obwohl es nur eine gemeinsame Probe vor dem 1. Konzert gab, war das Ergebnis überwältigend.

Die Bandbreite reichte von Kinderliedern über Fiddle-Stücke, die gegeigt und getanzt zugleich wurden, bis zu Elgars Streicherserenade. Trotz des unterschiedlichen Niveaus und Alters erlauben geschickte Arrangements einen einheitlichen Klangkörper der zum Großteil auswendig gespielten Stücke. (www.junge-camerata-academica.de)

Am Freitag, 26.11., spielte die JCA&Freunde ein Vormittagskonzert für 180 Schüler der Evangelischen Schule am Karlsplatz.
Abends fand das große Orchester Festkonzert gemeinsam mit dem Piccolo-Orchester (Elke Traxler) und dem Jugendorchester (Wolfgang Ender) der JBMS im Theresianum statt.
Am Samstag beim Workshop "Einführung in die Suzuki Methode" präsentierten Isabel Morey, Simone Mustein (Johannes Brahms Musikschule Mürzzuschlag JBMS) und Monika Witzany (JSBM und JBMS) lustvoll gestalteten Gruppen- und Einzelunterricht und gaben Einblick in die Umsetzung der Suzuki-Methode im Musikschulalltag.
Am Samstag abend gaben die Kinder ihre Musik in der Markuskirche bei einem Benefizkonzert für das BACH-Projekt der Diakonie, das elternlose Flüchtlingskinder unterstützt, zum Besten.

In der Suzuki-Methode sind die Kinder parallel zum Einzelunterricht von Anfang an im Gruppenunterricht integriert. Sie sind gewöhnt, sich auf das Musizieren in großen Gruppen vorzubereiten und beim Zusammenspiel flexibel zu agieren – das ist die beste Vorbereitung auf das Orchesterspiel. Ein Vorteil der Suzuki-Methode ist, dass die Kinder, abgesehen von der Zusatzliteratur, im Unterricht als roten Faden die gleichen Stücke lernen.
Weitere Elemente der Suzuki- oder Muttersprachen – Methode:
- der erste Zugang zum Instrument ist über das Hören und Spielen, Noten werden später gelernt.
- die Familie erhält eine bedeutende Rolle in der musikalischen Entwicklung der Kinder, d.h. Eltern werden mit einbezogen
- bereits im Alter von 3 Jahren kann mit dem Violinspiel begonnen werden
Im Aug. 2010 war Isabel Morey bereits das 3. Mal Gastdozentin beim Internationalen Suzuki Festival der Johannes Brahms Musikschule Mürzzuschlag, an der seit 10 Jahren ein Team qualifizierter Suzuki-Lehrerinnen arbeitet.
Bislang gibt es im deutschsprachigen Raum nur am Deutschen Suzuki Institut eine international anerkannte 5-jährige Suzuki-Lehrer-Ausbildung, zu der ein abgeschlossenes Violinstudium Voraussetzung ist.
Suzuki-Lehrer zu sein und die Besonderheiten dieser Talent-Erziehungs-Methode, wie sie ihr Gründer Shinichi Suzuki u.a. nannte, vermitteln zu können, bedeutet viel mehr, als nach der Suzuki-Violinschule zu unterrichten. (www.germansuzuki.de)
Isabel Morey und die JCA haben für das Jugendorchester der JSBM eine Gegeneinladung nach Kiel ausgesprochen.
MW
Reformationsempfang 2010
Eddie Cole featering JSBM
Alljährlich lädt die Evangelische Kirche aus Anlass des Reformationsfestes zum Reformationsempfang. Im Festsaal der Akademie der Wissenschaften stand diesmal ganz das Thema Migration im Vordergrund. Der deutsche Journalist und Menschenrechtsaktivist Elias Bierdel hielt den Festvortrag, prangerte den Umgang mit MigrantInnen in Europa an und forderte ein Umdenken in unserer Gesellschaft.
Die musikalische Gestaltung des Abends lag in den Händen der JSBM – Band (Johannes Diem, Stefan Först, Helfried Krainer, Moritz Pedarnig). Als Gast war der aus Los Angeles stammende Soul-Sänger Eddie Cole zu hören, der seit einigen Jahren in Wien lebt und der Szene entscheidende Impulse verliehen hat.

CD "Kreuzklang" 2009 erschienen
Im Rahmen des Studientages der Evangelischen Generalsynode konnte Direktor Dr.Hanns Stekel Bischof Michael Bünker stolz die erste CD des "Kreuzklang" – Festivals überreichen.
Sie enthält einen Live –Mitschnitt des Meditations –Konzertes vom Karfreitag 2009. Im Mittelpunkt stehen die "Sieben Worte für Violoncello, Bajan und Streicher" von Sofia Gubaidulina, sowie Werke für Flöte solo von Isang Yun und Toru Takemitsu. Es spielen Piotr Skweres (Violoncello), Johannes Münzner (Bajan), Ju Hee Kim (Flöte) sowie die "Jungen Wiener Solisten". Text-Meditation: Michael Bünker.
Die CD ist in der Kanzlei der JSBM erhältlich.
Bericht: JB
Generalsynode unterstreicht Bedeutung der Kirchenmusik
In einem Studientag beschäftigte sich die Generalsynode mit der Rolle der Kirchenmusik in den Evangelischen Kirchen
Wien (epd Ö) - Die evangelische Kirchenmusik stand im Mittelpunkt eines Studientages der Generalsynode am 28. Oktober im Kardinal König Haus in Wien-Lainz.
"Das Evangelium verlangt danach, dass aus innerstem Ausdruck gesungen wird", erklärte der Erlanger Theologe Univ.-Prof. Peter Bubmann in seinem Referat "Musik in der Kirche - Chancen und Herausforderungen" vor der Generalsynode. "Musik", so Bubmann, "hat religiöse Bedeutung in sehr unterschiedlichen Situationen eines Christenlebens, sie gehört in alle Bereiche der Kirche mit hinein." Der Wissenschaftler hob hervor, Musik bilde die "Wahrnehmungsfähigkeit des Hörens" und schärfe damit auch "den religiösen Sinn". Sie stärke zudem das Profil des Protestantismus, der mit seiner Musik einen entscheidenden Beitrag zur Kultur geleistet habe.
Bubmann forderte "kirchenmusikalische Zentren, die einladen und ausstrahlen", wie in Österreich die Johann Sebastian Bach Musikschule, sowie Events, Festivals und andere Höhepunkte des kirchenmusikalischen Lebens.
In einer einstimmig beschlossenen Resolution hat die Generalsynode allen in der Kirchenmusik Tätigen für ihre ehren- und hauptamtlichen Dienste gedankt. Die Synode bekräftigt, "dass Kirchenmusik einen wesentlichen Beitrag zur Verkündigung des Evangeliums leistet und daher die Förderung der Kirchenmusik zu den zentralen Aufgaben der evangelischen Kirchen in Österreich gehört".
Die Gemeinden, Superintendenzen und die Verantwortlichen in anderen kirchlichen Arbeitsfeldern werden in dem vom Ausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik vorgelegten Text ermutigt "durch die Pflege eines breiten kirchenmusikalischen Spektrums und die Förderung neuer kirchenmusikalischer Entwicklungen weiter zum Aufbau der Gemeinden beizutragen". Die Presbyterien werden ermutigt, "verstärkt auf qualitätsvolle Aus-, Fort- und Weiterbildung der Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen zu achten". Vorgeschlagen werden in diesem Zusammenhang Kontakte zu den Musikschulen und Musikschulwerken sowie die Ablegung eines Befähigungsnachweises für alle kirchenmusikalischen Dienste.
Zahlreiche musikalische Beiträge während der Synodensitzungen
Den Synodentag eröffnet hatte eine Morgenandacht von Oberkirchenrätin Hannelore Reiner, der Referentin für Kirchenmusik in der Kirchenleitung, über das Prophetenwort "Ich will Trauern in Freude verwandeln", auf der Querflöte begleitet von der Musikpädagogin in der Johann Sebastian Bach Musikschule Maria Augustin. Augustin führte auch die Mitglieder der Generalsynode mit einer Jazz-Performance in das Thema des Tages ein. Während der gesamten Tagung der Synoden A.B. und H.B. und der Generalsynode seit dem 25. Oktober sind zu den Morgen- und Abendandachten sowie in den Verhandlungspausen zahlreiche Chöre und MusikerInnen aus verschiedenen Teilen Österreichs mit Beiträgen aufgetreten.
Ein Kurzfilm "Kirche lebt und liebt Musik" informierte über die kirchenmusikalische Arbeit in den evangelischen Kirchen in Österreich. In Ausstellungsständen wurden multimediale Informationen über verschiedene kirchenmusikalische Arbeitszweige präsentiert.
Bericht epd (gekürzt)
„Turamichele – Einem Abend im Zeichen der sozialen Gerechtigkeit“.
Aus Anlass der 50. Geburtstage von Michael Chalupka und Michael Bubik.
Die Diakonie Österreich lud am 29.September zu einem großen Festempfang ins Albert Schweitzerhaus Wien. Auch die JSBM, einer Einrichtung der Diakonie-Bildung, konnte einen Beitrag zur Gestaltung dieser Veranstaltung aus Anlass der 50. Geburtstage von Michael Chalupka und Michael Bubik leisten.
Direktor Dr. Hanns Stekel hatte eigens ein Stück komponiert, dass von SchülerInnen und Lehrern der JSBM zur Aufführung gebracht wurde: Partita in M für 3 Querflöten, 3 Saxophone, Posaune und Schlagzeug. Der Komponist präsentierte das Stück auch inhaltlich und wies auf die zahlreichen „Michaels-Bezüge“ hin, was das Publikum mit großem Applaus belohnte. Auch die nunmehr 50-jährigen Michaels fanden sichtbar Gefallen an diesem ungewöhnlichen Geburtstagsgeschenk.
Zum gemütlichen Teil der Veranstaltung spielte eine Jazz-Formation der JSBM auf. Johannes Diem, Helfried Krainer und Moritz Pedarnig boten musikalische Unterhaltung vom Feinsten.



Bericht auf www.diakonie.at
J.B.
Fotos von Marco Uschmann:

Die „Jungen Wiener Solisten“ auf Asien- Tour
Junge MusikerInnen der MDW und der JSBM begeistern das Publikum
Zu den Fotos 
„Die Jungen Wiener Solisten“, ein Spitzenensemble das aus der gemeinsamen Nachwuchsarbeit der Universität für Musik u. darst. Kunst (MDW) und der JSBM hervorgegangen ist, reiste vom 28.Juli bis 8. August nach Japan und China. Das 11-köpfige Ensemble hatte Musik von Mozart, Bach, Strauß u.a, im Gebäck, darunter auch einige Virtuosenstücke von Kreisler, Sarasate, Kodaly, Halvorsen u.a,. Das junge Ensemble (13 – 19 Jahre alt) beeindruckte nicht nur durch erfrischende Musikalität und erstaunliche interpretatorische Reife, fast jedes Mitglied des kleinen Orchesters trat auch als Solist in Erscheinung. Dieses äußerst abwechslungsreiche Programm begeisterte das Publikum allerorts.
Japan war die erste Station dieser Reise. In Mibu, einem berühmten Konzertsaal in der Provinz Tochiki, in dem auch schon Künstler wie der Geiger Julian Rachlin aufgetreten waren, kam es zu einer beeindruckenden musikalischen Begegnung: das japanische Ensemble „Tor der Kultur“ präsentierte traditionelle japanische Musik, die dann als Höhepunkt des Abends auch von den „Jungen Wiener Solisten“ begleitet wurden. Auch die Kinder des Schulprojektes der JSBM in Utsunomiya zeigten ihr können. Ein großer gemeinsamer Auftritt aller Kinder und Musiker unter der Leitung von Direktor Dr.Hanns Stekel bildete den Abschluss des Konzertes.
In Peking erwarteten das Orchester mehrere große Auftritte: zum 29. Mal tagte der Weltkongress der ISME (International Society for Musical Education), diesmal in Peking. 4000 Delegierte aus allen Ländern der Erde präsentierten ihre Projekte und diskutierten die neuesten Trends der musikalischen Erziehung. Im umfangreichen Rahmenprogramm des Kongresses hatten die „Jungen Wiener Solisten“ die Möglichkeit ihr Können vor einem Fachpublikum zu beweisen. Wie die Reaktionen des Publikums, auch nach dem Konzert zeigten, war der Eindruck überwältigend. Zwei große Konzerte, in der „Forbidden City Concert Hall“ und im wunderbaren Konzertsaal in Tienjin rundeten den Aufenthalt in Peking ab.
Auf Einladung der WKO (Wirtschaftskammer) gastierte das Ensemble abschließend in Shanghai um bei der Weltausstellung (Expo) im Österreich-Pavillon aufzutreten. Das Konzert der jungen MusikerInnen aus Österreich war in allen Medien angekündigt worden, entsprechend war auch der Ansturm. Der Konzertraum des Pavillons fasste 500 Personen, insgesamt 6 Auftritte musste das Orchester im Laufe des Nachmittages absolvieren, um dem großen Interesse zu entsprechen.
Die Leiterin der Österreichischen Delegation bei der Expo, Frau Birgit Murr zeigte sich ebenfalls begeistert, bedankte sich bei Verantwortlichen und KünstlerInnen und bezeichnete diesen Auftritt als „musikalischen Höhepunkt“ der Österreichischen Expo-Präsenz.
Auch die Verantwortlichen und Organisatoren dieser Tournee, Prof. Wolfgang Aichinger, Prof. Barbara Gisler und Direktor Dr. Hanns Stekel, zogen eine äußerst positive Bilanz.
J. B.
Aktionstage:
4.Schaumburgergasse 1, 8.9.2010 15-18 Uhr
<.PDF>
11. Erdbergstr.220, 9.9.2010 15-18 Uhr
<.PDF>
18. Schumanngasse 17, 7.9.2010 11-12.30 Uhr
<.PDF>
Imposante Bläserklänge:
Konzert mit dem Jungen Symphonische Blasorchester Petach Tikwa/Israel
Am 21.Juli kam es in der Evangelischen Kirche Wien Gumpendorf zu einem Konzert der besonderen Art. Das Junge Symphonische Blasorchester aus Petach Tikwa/Israel gastierte in Wien und veranstaltete gemeinsam mit der JSBM ein Konzert. Die 53 jungen MusikerInnen aus Israel unter der Leitung von Michael Delman entfalteten herrliche Bläserklänge und boten ein abwechslungsreiches Programm von Bach bis Johann Strauss. Natürlich durften auch mitreißende und besinnliche Kostproben jüdischer Volksmusik nicht fehlen. Das Publikum dankte es mit kräftigem Applaus.
Die JSBM als Gastgeber wurde von dem Ensemble „Die Jungen Wiener Solisten“ vertreten, einem gemeinsamen Projekt der Universität für Musik (MDW) und der JSBM. Das junge virtuose Streicherensemble, das sich gerade auf eine Asien-Tournee vorbereitet zeigte bei Werken von Bach, Mozart und Händel/Halvorsen unerhörte Musikalität und hohes technisches Können.
In einer kurzen Rede bedankte sich der Direktor des Konservatoriums in Petach Tikwa, Eli Alon, für die Möglichkeit eines gemeinsamen Konzertes in Wien, unterstrich den hohen Stellenwert der Partnerschaft mit der JSBM und richtete eine offizielle Einladung für einen Gegenbesuch an Direktor Dr. Hanns Stekel. Symbolisch überreichte er den Stadtschlüssel der Stadt Petach Tikwa.
Auch die Israelische Vertretung in Wien war durch einen hochrangigen Ehrengast vertreten: die stellv. Missionschefin und Leiterin der Kulturabteilung, Frau Galit Ronen, betonte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung der Musik für das gegenseitige Verständnis der Völker und besonders der Jugend.
Die Evangelische Gemeinde Wien Gumpendorf verwöhnte Publikum und Mitwirkende nicht nur durch umsichtige Betreuung sonder auch durch einen Empfang und Buffet vor der Kirche.
Joseph Balsmer
Von Bach zu Bach
Das Jugendorchester der Johann-Sebastian-Bach-Musikschule Leipzig zu Gast in Wien
Der letzte Schultag bescherte der JSBM einen ganz besonderen Gast: das Jugendorchester der Joh.-Seb.-Bach-Musikschule Leipzig stattete Wien am Weg von Ungarn zurück nach Deutschland einen musikalischen Besuch ab. Gemeinsam mit dem Jugendorchester der JSBM unter der Leitung von Wolfgang Ender wurde in der Kirche St.Othmar ein ansprechendes Programm geboten. Die Gäste beeindruckten mit Schumanns 3.Symphonie („Rheinische“) und Filmmusik zu „Forest Gump“, „Fluch der Karibik“ und „James Bond“. Das Jugendorchester der JSBM empfing hingegen die Gäste mit Musik von Johanns Strauß. Zum krönenden Abschluss wurde gemeinsam von beiden Orchestern der Radetzky-Marsch intoniert. Publikum und Mitwirkende waren begeistert.
J.B.
Zehn Jahre Johann Sebastian Bach Musikschule - Auszeichnung für Direktor Hanns Ch. Stekel
"Heute gilt es, eine Institution zu feiern, die sich ihrer hohen pädagogischen und erzieherischen Sendung wohl bewusst ist, die Johann Sebastian Bach Musikschule", sagte Ministerialrat Karl Schwarz in seiner Ansprache bei der Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen der Johann Sebastian Bach Musikschule am Freitag, 21. Mai, in Wien. Schwarz wies auf die Bedeutung der Musik für die Reformation hin, so kam für Martin Luther der "Frau Musica der höchste Rang nach der Theologie zu", und auch für Philipp Melanchthon bedeutete die Musik ein ganz wesentliches Element seines Bildungsprogramms. "Auf ihn geht die Einrichtung des klassischen humanistischen Gymnasiums zurück, in dem die Musikausbildung zum Standard zählt." Der Direktor der Diakonie, Michael Chalupka, wies in seiner Ansprache auf den ursprünglichen Namen der Johann Sebastian Bach Musikschule hin: "Johann Amos Comenius Musikschule". "Das streicht die pädagogische Ausrichtung auf die ganzheitliche Bildung im Sinne der Reformation heraus." Auch der Wiener Superintendent Hansjörg Lein betonte die besondere musikalische Tradition der lutherischen Reformation. Lein: "Luther sah die Musik als Geschenk Gottes und als Werkzeug des Heiligen Geistes." Oberkirchenrat Karl Schiefermair verwies auf die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Johann Sebastian Bach Musikschule in den letzten zehn Jahren und würdigte das Verdienst und die Arbeit von Direktor Hanns Christian Stekel. In dem verlesenen Grußwort von Bischof Michael Bünker hieß es, "dass das Unglaubliche in der Johann Sebastian Bach Musikschule in den ersten zehn Jahren gelungen ist: Aus SchülerInnen sind leidenschaftliche MusikerInnen geworden." Ihre Auftritte seien allerorts ein "Hörgenuss und Garant für hohe Qualität". Bünker, selber Schüler der Johann Sebastian Bach Musikschule: "Vom Schlagzeug aus wünsche ich ihr alles Gute für die nächsten zehn Jahre!"
Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst für unseren Direktor
Hanns C. Stekel
Bei der Jubiläumsfeier für die Johann Sebastian Bach Musikschule wurde dem Direktor der Musikschule das von Bundespräsident Heinz Fischer verliehene Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst durch Ministerialrat Karl Schwarz überreicht. Schwarz: "Direktor Stekel hat durch seine enorme Kompetenz, und zwar sowohl in musikwissenschaftlicher, musikpädagogischer, theologischer und musikalisch-praktischer Hinsicht, dem genius loci Johann Sebastian Bach alle Ehre erwiesen." Ohne Zweifel laufe das Musikland Österreich Gefahr, abzurutschen, "gewiss nicht in die musikalische Bedeutungslosigkeit, aber doch erheblich". Direktor Stekel sei sich dieser ernsten Situation bewusst. "Jeder hier weiß, wie sehr er sich engagiert, um eine Gegenbewegung zu initiieren, ein Umdenken in unserer Gesellschaft herbeizuführen." Unsere Gesellschaft gebe sich weitgehend damit zufrieden, Musik bloß zu konsumieren. "Auf diesen Mangel hat die Musikschule Johann Sebastian Bach mit Nachdruck aufmerksam gemacht."





Artikel Kronenzeitung
JSBM Workshop Klavierorchester
Ein Workshop der besonderen Art hat in der JSBM am 8-9. Mai 2010 stattgefunden: der Workshop Klavierorchester.
Zu dem Flügel im JSBM Konzertsaal gesellten sich drei weitere Klaviere, ein Anblick, der alle Pianisten-Herzen höher schlagen ließ.
So vereinten sich die SchülerInnen der JSBM Klavierklassen für 2 Tage zu einem Orchester um an den vier Klavieren Werke zu 12 und 16 Händen gemeinsam zu erarbeiten, und damit eine alte, seit der Verbreitung der Tonträger jedoch zurückgedrängte Musizierform wieder zu beleben.
Die beeindruckende Klangdimension der vier Klaviere, der klangliche Reichtum der Werke, das gemeinsame Musizieren auf diese besondere Weise lösten bei den SchülerInnen eine wahre Faszination aus, und arbeiteten - unter Anleitung ihrer Lehrerinnen - mit viel Einsatz, Aufmerksamkeit und Hingabe an den Werken.
Die spürbare Begeisterung der SchülerInnen steckte auch ihr Publikum an, so dass das Abschlusskonzert am 9. Mai zu einem wahren Klavierfest wurde.
(A. Czenczi)

Bericht von Elisabeth Strutz (teilnehmende Schülerin)
Musikfest am Karlsplatz am 28.4.2010:
Fotos: http://picasaweb.google.de
Das Musikfest in der evangelischen Schule am Karlsplatz war eine Initiative der JSBM , um den Umbau und die Renovierungsarbeiten im denkmalgeschützten, wunderschönen Gebäude der evangelischen Schulen am Karlsplatz zu unterstützen.
Das Fest fand von 16 bis 19 Uhr statt, alle LehrerInnen der JSBM, die am Karlsplatz unterrichten, wirkten intensiv an der aufwendigen Vorbereitung und Ausführung dieses Festes mit. Jeder Lehrer hatte einen Aufgabenbereich zugeteilt, den er mit großem Enthusiasmus und Engagement ausführte – die Zusammenarbeit der Lehrer untereinander funktionierte prächtig und machte allen riesigen Spaß.
Von 16 bis 18 Uhr fanden in Turnsaal, Physiksaal und Festsaal gleichzeitig durchgehend Musikdarbietungen statt, um 18.15 bildete das Lehrerkonzert im Festsaal den Abschluss des Festes. Während der gesamten Veranstaltung gab es in der Aula ein Buffet mit Kaffee, Kuchen, Brötchen und Getränken.
Im Festsaal fanden vor allem Darbietungen mit Klavier statt (Klavier solo oder Kammermusik mit Klavier), aber auch das Piccolo Orchester hatte seinen großen Auftritt.
Im Physiksaal hörte man die „Suzuki Hot Strings“ (unsere jüngsten Geigen-SchülerInnen), den Kinder- und Jugendchor, das Celloorchester, sowie Solo-und Ensemblebeiträge aller Instrumente.
Im Turnsaal im Keller zeigten die 3 Gruppen der Musikalischen Früherziehung mit Gesang und Bewegung und Geschichten, womit sie sich in diesem Schuljahr beschäftigt haben. Danach begeisterten sowohl die erwachsene Trommel-Gruppe, als auch die 3 Schüler-Trommelgruppen ganz besonders.
Beim Lehrerkonzert am Ende des Festes hatten die LehrerInnen großen Spaß daran, von mittelalterlicher Musik über Klassik, Romantik, Volksmusik bis zu jazzigen Klängen ihr weites Repertoire zu zeigen und das Publikum mit ihrer Spielfreude zu begeistern. Ein eigens arrangiertes Stück für alle beteiligten Instrumente bildete den krönenden Abschluss.
Der Besucherandrang war in allen Räumen sehr groß, das Publikum genoss die Möglichkeit, von einem Raum in den anderen zu wechseln, sich da und dort etwas anzuhören, dazwischen beim Buffet eine Rast einzulegen und mit anderen zu plaudern.
Auch die Spendenbereitschaft der Besucher war groß - der Reinerlös der Veranstaltung betrug stolze 1078,88 Euro! Vielen Dank noch einmal an alle Mitarbeitenden, an alle Musizierenden, an alle Spendenden, und an die Mithilfe von Schulwart, Volksschule, Hort und WMS! C.G.
Besuch aus China
Am 5.Februar fand ein großes Konzert junger MusikerInnen aus China im goldenen Saal des Musikvereins statt. Über 300 Kinder und Jugendliche zeigten ihr großes können im Tanz, traditioneller chinesischer und klassischer Musik.
Aus Anlass dieses Konzertes kam eine hochrangige Delegation des großen Bezirkes Donqcheng in Peking Wien und besuchte die JSBM. Direktor Dr.Stekel konnte neben den Gästen aus China unter der Führung von Dr. Jian Wang (Uniart Media) die Bezirksvorsteherin der Wieden, Susanne Reichard, GF Michael Bubik von der Diakonie Eine Welt GmbH und Prof. Barbara Gisler, Leiterin des L.Bernstein Institutes der Universität f. Musik (MDW) in den Räumen der JSBM begrüßen.
Nach einer kurzen Präsentation der Arbeit der JSBM entspann sich ein reger Gedankenaustausch mit den Gästen aus China, die die wichtige Rolle der Musikpädagogik in der Arbeit mit Jugendlichen besonders hervorhoben. Gemeinsam wurden Möglichkeiten zukünftiger Kooperationen sondiert.




Prof. H.M. Kneihs, Prof.K. Lienbacher, Prof. B. Gisler und M. Augustin
Samstag 16. Jänner 2010
10.30 - 12.00 und 14.00-18.00 Uhr
JSBMusikschule, 4. Schaumburgergasse 1
Special Class Workshop für Blockflöte und Querflöte an der JSBM
Angehende junge MusikerInnen brauchen möglichst viele Anregungen und Möglichkeiten um ihr Talent entwickeln zu können. Auch die Lehrkräfte freuen sich über neue Sicht- und Herangehensweisen "ihrer" Schülerinnen.
Am 16.Jänner hatten die SchülerInnen der Begabtenklassen der JSBM die Möglichkeit mit zwei sehr renommierten Professoren der Wiener Musikuniversität (MDW) zu arbeiten: Barbara Gisler (Querflöte) und Hans Maria Kneihs (Blockflöte). Beide gingen mit großem Geschick und Können auf die Bedürfnisse der oftmals sehr jungen SchülerInnen ein und konnten auch den Lehrkräften wichtige Impulse für ihre weitere Arbeit geben.
Der Tag hatte jedoch sehr spontan begonnen: Maria Augustin (JSBM) führte die Teilnehmerinnen des Kurses in die Kunst der Improvisation ein. In der Gruppe wurden mit großer Begeisterung einfache Improvisationsmodelle erarbeitet.
Der nächste SPC Kurs wurde trotz Erschöpfung am Abend schon angefragt.




Projekt "Zu Besuch bei Papa Haydn":
Besuch des Haydnhauses in der Haydngasse 19, 1060 Wien
Führung durch Haydns letzte Wohnstätte
Abschluss des Projektes mit einem festlichen Konzert im Haydn-Konzertsaal mit Werken von
Haydn, seinen Schülern und Zeitgenossen
J. Haydn, L.v. Beethoven, M. Clementi, B. Romberg, Fr. Kuhlau, A. Diabelli
Samstag, den 5.12.2009
...waren zwölf Schülerinnen und Schüler der Klavier- und Violoncello-Klasse von Katrin Honies. Seit Schuljahresbeginn beschäftigten sie sich mit Kompositionen von Joseph Haydn, seinem Schüler Ludwig van Beethoven und engen Freunden
und Zeitgenossen.
Neben der Projektmappe mit Biographien über Beethoven, Cirri, Clementi, Haydn, Kuhlau, Mozart und Romberg wurde ein Programmheft mit eigenen Recherchen über verschiedene Themen gestaltet. Unter anderem stellten sich die SchülerInnen folgende Fragen:
Welche Klavierinstrumente gab es zur Zeit Haydns? – Esther Fischer-Greiner
Wie entwickelte sich die (Klavier-)Sonate? – Selma Örge
Trafen sich Kuhlau und Haydn jemals? – Alden Weiss
Lernten sich Haydn und Cirri persönlich kennen? – Sophie Daschl
Was ist ein Baryton? – Tatjana Marchel
Wie trafen sich Diabelli und Haydn? – Hannah Hornbachner
Welcher berühmte Komponist war Schüler Haydns? – Ruth Hornbachner
Musizierte Haydn mit Romberg? – Sophie Erfurth
Bestand eine Freundschaft zwischen Haydn und Mozart? – Anna Kern
Welches Stück spielte Haydn bis kurz vor seinem Tode? – Felix Oblin
Wie schrieben Komponisten damals ihre Werke auf? Schreibversuche mit Tusche und Feder – Fanny Duschek, Pia Panzenböck u.a.
Die letzte Wohnstätte des Komponisten in der Haydngasse 19, 1060 Wien, wurde dann am 5.12.2009 zum Schauplatz des Projekttages „Zu Besuch bei Papa Haydn“. Die ProjektteilnehmerInnen bekamen eine Führung durch die Wohnräume Haydns mit dem Thema „Wie lebte und komponierte Haydn?“ Anschließend führten sie die einstudierten Werke für Klavier und Violoncello im Festsaal des Haydn-Museums auf. Das zahlreich anwesende Publikum spendete viel Applaus. Bei Punsch und köstlichen Knabbereien im Innenhof des Museums wurde noch über die Erlebnisse geplaudert und ein informativer Tag fand einen beschaulichen Ausklang bei Kerzenschein.
Katrin Honies
Download:
ausführlicher Bericht von Katrin Honies (.pdf 1,33MB)
Mihaela Ursuleasa zu Besuch an der JSBM
Am Dienstag 24.11.2009 war Mihaela Ursuleasa bei unseren KlavierschülerInnen der Johann Sebastian Bach Musikschule zu Besuch (über die Organisation "Rhapsody in School"), und es war wirklich fantastisch. Mihaela hat viel vorgespielt und beim Vorspielen (und davor und dazwischen) über die Stücke gesprochen, was sie darin sieht und hört und welche Geschichten man sich dabei vorstellen kann. Sie hat den Kindern die Musik wirklich spannend nahe gebracht mit ihrer herzlichen, natürlichen lockeren Art, und uns dabei mit ihrem fantastischen Klavierspiel beeindruckt. Es war so spannend, ihr zuzuhören, dass es dann nicht viel zu Gesprächen mit den Kindern kam (sie waren am Anfang auch etwas zu schüchtern zum Fragen stellen). Aber alle haben ein Autogramm auf einer wunderschönen Autogrammkarte (:-)) bekommen.
Wir haben uns bei Mihaela mit einer Bonbonniere, einem vierhändigen Ständchen am Beginn des Besuchs, und mit 3 Zeichnungen der Kinder (ihre Eindrücke von der Generalprobe im Konzerhaus zu Papier gebracht) bedankt.
Ich glaube, es hat ihr auch Spaß gemacht.
(Chr. Grill)

Besuch der NUS -Highschool aus Singapur
Das neue Schuljahr begann in der JSBM gleich mit einem besonderen Besuch: eine Gruppe von SchülerInnen der NUS Highschool aus Singapur hatten sich angesagt. Diese Schule hat einen mathematisch - naturwissenschaftlichen Schwerpunkt, erachtet aber die Musik- und Kunsterziehung als fundamental für die Entwicklung junger naturwissenschaftlich begabter Menschen. Die musikalischen Darbietungen auf der Violine, Klarinette, Trompete, Querflöte und am Klavier zeigten allesamt ein beachtliches technisches und künstlerisches Niveau. Abschließend sangen die SchülerInnen noch im Chor Lieder aus ihrer Heimat. Das begeisterte Publikum dankte es mit heftigem Applaus. Die Gäste aus Fernost hörten auch interessiert bei den Darbietungen von SchülerInnen der JSBM aus den Klassen Honies und Schuch zu. Anschließend kam es zu einem interessanten Gedankenaustausch mit den Lehrkräften der NUS Highschool.
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Reformationstag 2009
Am Reformationstag 2009 gestaltete die JSBM bereits zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Wiener Christuskirche (Pfarrer Michael Wolf und Organistin und Chorleiterin Melitta Ebenbauer) einen besonderen musikalischen Gottesdienst. Es ist dies der Beginn einer von Direktor Hanns Stekel initiierten Reihe ähnlicher Veranstaltungen, die den Geistlichen und den Kirchenbesuchern die Möglichkeit aufzeigen sollen, dass man mit den Talenten, die in einer Pfarre vorhanden sind, und einer kleinen Unterstützung durch die JSBM, die musikalischen Gestaltung einer Feierstunde zu einem besonderen und gleichzeitig ungewöhnlich modernen und interessanten Ereignis machen kann. Im Fall des Reformationsgottesdienstes waren dies neben den Orgel-Literaturstücken und Chorbeiträgen der ansässigen Musiker auch Jazz-Saxophon (Rigas Karragianis), Streicher-Duo und -Trio (Kammermusikklasse Elke Traxler) und Sologesang (Elisabeth Planyavsky-Vsedni) von der JSBM. Durch dieses Projekt soll die Notwendigkeit einer langfristigen Verbesserung der Strukturen und des Ansehens der Evangelischen Kirchenmusik in Wien aufgezeigt und angeregt werden.

AGMÖ-Kongress
"Wir sind ganz Ohr"
Vom 15. bis 18. Oktober 2009 fand am Vorarlberger Landeskonservatorium und an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in Feldkirch zum ersten Mal ein länderübergreifender Kongress der Musikpädagogik statt.
Dieser Kongress war gleichzeitig der 9. AGMÖ-Kongress (Arbeitsgemeinschaft Musikerziehung Österreich) und der 10. Landeskongress der Musikpädagogik Baden-Württemberg. Auch Verbände Liechtensteins und der Schweiz waren beteiligt.
Dieser Kongress "Musikpädagogik im Herzen Europas" beabsichtigte, alle an der Musikpädagogik Beteiligten zusammenzuführen, fachliche Impulse zu geben und die aktuelle Bedeutung der "Musikalischen Bildung" zu unterstreichen.
Zur aktuellen musikpädagogischen Vision gehören erhöhte qualitative Ansprüche des kulturellen Wirkens, die einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung und damit auf die gesellschaftlichen Strukturen fördern.
Es ist Zeit für das "Ende der musikpädagogischen Bescheidenheit". Gerade in der Musikpädagogik wie in der Kunstpädagogik allgemein liegen Kräfte, die es gilt, für die individuell prägende Kunsterziehung, für interkulturelle Dialoge und internationale Zusammenarbeit nutzbar zu machen.
Im Musiklernen, im zielorientierten Üben wie im absichtslosen Spiel, mit Einsatz aller Sinne, werden biografische Spuren gezeichnet, geht es um die Auseinandersetzung mit dem Anderen, geschehen Bewusstseinsveränderungen durch erlebte Kunst und tun sich geheimnisvolle Wege zu mehr Lebensqualität auf.
Beispiel (Hoch-)Begabtenförderung:
In Österreich gibt es den § 17 Schulunterrichtsgesetz , welcher besagt, dass es die Verpflichtung der Lehrer/innen und Schulen ist, die Schüler/innen ihren Anlagen entsprechend bestmöglich zu fördern. Die Musikschulen sollen als Ort der Breitenbildung musikalische Begabungen finden, diese entsprechend fördern und unterstützen. So wurden z.B. in Graz Modelle gefunden, um dem regulären Schulunterricht für Hochbegabte am Gymnasium nachzukommen, welches sich aber - auch auf Grund des Schulunterrichtsgesetzes - auch nach den jungen Musiker/innen gerade dadurch richten muss.
An unserer JSB-Musikschule werden wir dieser Forderung durch das Angebot Begabtenklassen zu besuchen, gerecht.
In Baden-Württemberg wird an einem Netzwerk von Gymnasien und Musikschulen gearbeitet. In der Schweiz beruft man sich auf das Recht eines jeden Kindes auf kulturelle Förderung, wodurch alleine schon jede Musikschule gerechtfertigt ist.
Beispiel Ganztagsschulen <-> Musikschulen?
Einerseits ist es an Ganztagsschulen schwierig Instrumentalunterricht zu integrieren, andererseits gibt es das Recht eines jeden Kindes die Musikschule als Ort der Persönlichkeitsbildung zu besuchen und sich mit Musik ganz allgemein als persönliche Bereicherung zu beschäftigen. Als Zeichen setzen Musikschulen die Zusammenarbeit mit Pflichtschulen, aber auch integrative Angebote an den Schulen werden erarbeitet. Leider stimmt die oft veraltete Infrastruktur an den Schulen nicht immer mit den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler überein und im Endeffekt fehlt es oft ganz einfach am Geld, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Wir als JSB-Musikschule sind an allen Zweigstellen der evangelischen Schulen tätig. Durch die Schaffung von Musikschulräumen an der Zweigstelle Erdberg, direkt beim evangelischen Gymnasium, und der neuen Zweigstelle in der Schaumburgergasse konnte das evangelische Schulwerk ein wichtiges und vorbildliches Zeichen setzen. Der Besuch der Musikschule, auch aus den umliegenden Schulen, wird viel und gerne angenommen.
Der AGMÖ-Kongress bot ca. 200 Seminare, Vorträge und Diskussionsforen . Es wurden viele Aspekte des Musikunterrichtes erörtert und erarbeitet. Und wir warten schon gespannt auf die Zeichen und Reaktionen, welche uns die Zukunft der musikalischen Bildung an den österreichischen Schulen bringen mögen.
JGK
Teacher of the year 2006
Unser Direktor Dr. Hanns Ch.Stekel wurde von der Wiener Gesellschaft für Bildungspolitik und Schulmanagement als „Teacher of the year 2006“ ausgezeichnet.
Er erhielt die Auszeichnung für den erfolgreichen Aufbau der Johann-Sebastian-Bach- Musikschule und seinen hervorstechenden Einsatz, den er vom Bestehen der Musikschule 2001 bis 2005 ehrenamtlich erbrachte.
Die Ehrung fand am 31. Mai im MuseumsQuartier unter Anwesenheit von Frau Bundesministerin Elisabeth Gehrer statt.